ORGANISATION UND STRUKTUR – PRODUKTIV ZU HAUSE ARBEITEN

Spätestens durch Corona mussten wir uns alle an das Home Office gewöhnen. Im ersten Moment hört sich das gar nicht so schlecht an. Im Schlafanzug oder in der Jogginghose bleiben, von der Couch oder von dem Bett aus arbeiten und am besten nebenbei noch etwas Fernsehen. Aber klappt das wirklich so gut? Ich möchte euch in diesem Blogpost meine Routinen und Tipps ans Herz legen, die ich verwende, um in einen Workflow zu kommen.

1. Organisation

Die Organisation ist das A und O! So fange ich auch immer an. Ganz zu beginn schreibe ich mir eine Liste und schreibe erstmal wild drauf los. Ich überlege mir, was ich alles erledigen muss und, was alles ansteht. Danach kategorisiere ich alles und arbeite mit verschiedenen Farben. Hier ist es sinnvoll Deine Erledigungen in verschiedene Prioritätsgrade einzuteilen. Es ist wichtig, dass Du dir einen Überblick verschaffst, um nicht in Panik zu geraten.

Mein Vorabi steht vor der Tür und ich musste mir in den letzten Tagen über mein Vorgehen Gedanken machen. Ich habe mich dazu entschieden einen Kalender anzulegen und einzutragen, wann ich was mache. Natürlich wird man nicht jeden Tag allen Sachen nachgehen können, aber es verschafft einen Überblick und gibt Sicherheit.

2. Strukturen und Routinen

Auch Strukturen und Routinen sind wichtig. Da ich neben der Schule auch noch Instagram mache, muss ich mir meine Zeit einteilen und mich gut organisieren. Daher habe ich mir beispielsweise für die Ferien feste Uhrzeiten gesetzt. Morgens und Vormittags sind bei mir die besten Zeiten zum produktiven Arbeiten. Ich stehe also um 08:30 Uhr auf, frühstücke entspannt, mache mich fertig, mache mein Bett uns setzte mich an den Schreibtisch. Nachdem Mittagessen ist dann mit dem produktiven Teil des Tages Schluss.

Dann widme ich mich den Dingen, die mir Spaß machen. Ich habe mir also eine Routine geschaffen, mit der ich gut fahre. Natürlich musst Du gucken, wann Du dich am besten konzentrieren kannst und so dann auch Dein Tag planen.

Für mich ist das zum Beispiel auch eine große Motivation. Ich weiß, dass ich nach diesem produktiven Teil, das mache, worauf ich Lust habe. Natürlich geht das mit einer Belohnung einher. Du musst dich für Deine Arbeit belohnen. Belohne dich mit einem leckeren Mittagessen, Triff dich mit Freunden, fahr in die Stadt und nimm dir etwas schönes vor.

3. Die Atmosphäre

Für mich spielt die Umgebung/Atmosphäre eine große Rolle. Wenn ich mich nicht wohl fühle oder es um mich herum total dreckig und ungemütlich ist, dann komme ich nicht so in den Workflow. Deswegen räume ich vorher auf und mache mein Bett. Meinen Schreibtisch räume ich nachdem ich ihn benutzt habe auf, um beim nächsten Mal direkt anfangen zu können.

Mach die Dinge, die blöd sind nicht noch blöder, sondern versuche das Beste daraus zu machen. Zünde Kerzen an, mach dir etwas leckeres zu trinken oder stelle dir ein paar Snacks neben deinen Arbeitsplatz.

Dazu gehört für mich übrigens auch, dass ich mich für den Tag fertig mache. Deswegen kann ich auch nicht vom Bett aus produktiv arbeiten. Jogginghose und Bett verbinde ich mit schlafen, ausruhen und entspannen. Den Schreibtisch verbinde ich wiederum mit Arbeiten und Produktivität. Wenn Du dich in deiner Haut wohlfühlen startest Du ganz anders in den Tag. Probiere es einfach mal aus!

4. Der Mittelweg

Neben der ganzen Arbeit ist es wichtig ein Mittelweg zu finden. Beginn am besten damit, dass Feierabend auch Feierabend ist.

Jeder Mensch braucht einen Ausgleich, ganz egal, ob Sport, Musik, Spazieren oder was auch immer. Ich habe wieder mit Tennis angefangen und merke, wie gut es mir tut. Manchmal meditiere ich auch oder mache Yoga. Zum meditieren kann ich dir die App „7Mind“ empfehlen. Du kannst dir eine Erinnerung einstellen und wirst somit immer dran erinnert, dir etwas gutes zu tun. Vergiss dein Umfeld nicht und verabrede dich, gehe trotzdem raus und beschäftige dich mit Dingen, die nichts mit dem zutun haben, was Du den ganzen Vormittag gemacht habt.

5. DU

Vor allem aber vergiss dich nicht! Keine Arbeit auf dieser Welt ist wichtiger, als deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Wenn Du merkt, dass Du auf die Bremse drücken müsst, dann ist das so! Wenn Du dich nicht gut fühlst, wird man das in deiner Arbeit sehen und deswegen macht es absolut keinen Sinn zu arbeiten, wenn es nicht geht. Ich habe auch Tage, an denen ich mir total viel vorgenommen habe und am Ende liege ich in meinem Bett und komme zu nichts. Diese Tage sind oft schwierig zu akzeptieren und manchmal zwingt man sich dann doch, aber, ob das der richtige Weg ist?

Bis Bald

Pauline

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